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AKF-Blog

Simson Reiseberichte

Beitragsbild - Budabroad | Johannes & sein Auslandssemester mit Schwalbe Margarete in Budapest

Budabroad | Johannes & sein Auslandssemester mit Schwalbe Margarete in Budapest


Eine Reise die ist lustig ... wie wird dann erst ein ganzes Auslandssemester? Gemeinsam mit seiner Perle, einer Simson Schwalbe namens Margarete, nimmt uns der 26-jährige Medienstudent Johannes Richter aus Chemnitz mit auf Tour nach und durch Budapest und lässt uns an seinen Erlebnissen medial teilhaben. Wir sind schon mächtig gespannt :)


Hier geht's zu den Teilen des ausführlichen Berichts von Johannes' Reise:
TEIL I: Johannes und sein Projekt Budabroad - Ein kurzes Vorabinterview TEIL II: Kickstart am 19.08.2017 TEIL III: Budabroad - Reisezusammenfassung


TEIL I: Johannes und sein Projekt Budabroad - Ein kurzes Vorabinterview

Grüß dich, Johannes. Du hast uns vor einiger Zeit kontaktiert und dein Medienprojekt „BudaBroad“ vorgestellt. Wir fanden dein Vorhaben sehr spannend. Erzähl doch mal ein wenig darüber.


Alles begann damit, dass ich mich für ein Auslandssemester in Budapest entschieden hatte. Da ich als Medienstudent an der Hochschule Mittweida angehalten bin, diesen Aufenthalt medial zu begleiten und zu bewerben, war das für mich die Gelegenheit, Pflicht und Leidenschaft miteinander zu verbinden. Hinzu kommt, dass ich die normalen Transportmittel für längere Strecken ziemlich langweilig finde und man durch das Reisen mit dem Moped eher die Gelegenheit hat, seine Umwelt bewusst wahrzunehmen.

Jetzt, einige Wochen später, nehmen die Planungen langsam Gestalt an, die Route steht soweit und die Aufregung steigt – schließlich war ich mit dem Moped bis heute maximal im 70km entfernten Dresden zu einem Vorstellungsgespräch für den Zivildienst.


Wie hat deine Familie auf dein Vorhaben reagiert und was haben deine Kommilitonen dazu gesagt?

Meine Eltern rollten wie erwartet mit den Augen, schmunzelten und hielten die Idee mit Sicherheit für eine Eintagsfliege. Als ich es zum wiederholten Male erwähnte, mit dem Moped nach Budapest fahren zu wollen, sagte mein Vater nur zu meiner Mutter „der Junge ist alt genug und wird schon wissen was er tut“.

Bei Kommilitonen sorgte die Idee regelmäßig für erstaunte Gesichter. Die meisten Mitstudenten reisen relativ gewöhnlich in die Städte der Partneruniversitäten und halten sich den zusätzlichen Stress wahrscheinlich lieber vom Leib. Ich finde jedoch, dass mich das Projekt und der zusätzliche Aufwand in vielerlei Hinsicht weiterbringen können, sowohl beruflich, als auch privat im Umgang mit den Menschen, die mir begegnen.


Es ist nicht mehr lang bis zum Start Mitte August. Wie liefen die Vorbereitungen? Was ist erledigt und was steht noch aus?

Zurzeit habe ich ziemlich viel um die Ohren: Prüfungen müssen geschrieben, der Umzug vorbereitet und Videos vorproduziert werden. Aus diesem Grund habe ich mir auch für die Vorbereitungen an der Schwalbe und dem Hänger Unterstützung von den leidenschaftlichen Hobbyschraubern „GZV Karl-Marx-Stadt“ erbitten können, die mir für preiswerte 1 Bier/h (;)) tatkräftig beim Einbau der Neuteile unter die Arme greifen - ohne diese Unterstützung würde diese Reise nicht funktionieren.
Ansonsten sieht es mit der Zeitplanung relativ gut aus, sodass ich hoffentlich noch etwas Zeit für Familie und Freunde habe, bevor es dann am 19. August losgeht.

Johannes - Budabroad Schwalbe Margarete von Johannes - Budabroad

Hast du eine Checkliste für uns, was unbedingt vor so einem Trip am Moped geprüft werden sollte? Was sollte man an Ersatzteilen & Werkzeug mitnehmen?

Vorab-Check Werkzeug/Papiere Ersatzteile
Räder Bordwerkzeug Zündkerzen
Bremsen Drahtbürste Messing Bowdenzüge
Reifen Luftpumpe Vergaser mit allen zugehörigen Teilen
Kette Fühlerlehre Glühlampenset
Licht Pannenhilfe-Spray/Flickzeug Ersatzrad
Zündung Kabelbinder  
Zündkerzen Draht  
Vergaser Klebeband  
  ADAC Karte  
  Versicherungsschein fürs Ausland (grün)  

BudaBroad | Explosives Mopedteile - Unboxing Video

Budabroad in der Presse

Budabroad im BLITZ!-Stadmagazin Chemnitz
Budabroad in der Chemnitzer Zeitung FREIE PRESSE

Für alle Simson & Reisefans – wo erhalten Interessierte neben unseren Berichten zusätzliche Infos & Neuigkeiten zu deinem BudaBroad Trip?

Website
budabroad.de
Facebook
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Instagram
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YouTube
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Johannes bei AKF in Bautzen - Budabroad

TEIL II: Kickstart am 19.08.2017


Am Samstag, den 19.08. ging es endlich los! Johannes machte sich auf seine Reise nach Budapest. Ein paar Freunde und Budaboard Interessierte waren zum "Kickstart" gekommen, um die ersten Kilometer auf seinem Start ins Auslandssemester zu begleiten. Wir wünschen eine gute Reise!



TEIL III: Budabroad - Reisezusammenfassung


Johannes hat uns ganz exklusiv eine Zusammenfassung seiner Reise nach Budapest zukommen lassen - und die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.


Am Anfang einer jeden Mopedreise steht - richtig, der Kickstart. Meine Tour von Chemnitz bis Budapest betreffend, legte ich diesen auf den 19. August und suchte mir, für die erste Etappe bis an die tschechische Grenze, reise- und lustige Weggefährten, die Bock auf knattern hatten. Mit 12 Mopeds fuhren wir gen Osten und ich konnte schon fast die ungarischen Kolbász-Süppchen riechen - ein gelungener Start.

Ab dem zweiten Tag allein unterwegs, sollte nun über Prag, Brünn und Bratislava die ungarische Hauptstadt binnen 10 Tagen erreicht werden. Für viele ist das mit Sicherheit keine hohe Kunst, doch wer schon gemütlich mit dem 50-Kubik-2-Takter unterm Hintern unterwegs ist, sollte es sich nicht nehmen lassen, den schönen Städtchen und der Landschaft etwas mehr Zeit zu widmen, diese haben es durchaus in sich.

Schöne Mittelgebirgsregionen, Naturschutzgebiete und Seen laden auf kleine Abstecher oder Kaffeepausen ein und insbesondere Brünn hat mir als 350.000 Einwohner-Stadt einen sehr frischen und lebendigen Eindruck gemacht, ohne (wie die größeren Städte) erschlagend zu wirken. Aufgrund meiner Zeitplanung hatte ich in jeder der Städte einen weiteren Tag Aufenthalt, den ich meist nutzte, um die Stadt zu erkunden und Fotos zu schießen.

Hostels buchte ich ca. 2 Tage im Voraus, 10-15€ pro Nacht waren dabei für meine Verhältnisse ein solider Durchschnitt und Sauberkeit und Komfort der Unterkünfte lagen größtenteils im „Staub-zwar-in-den-Ecken-aber-Boden-sauber“-Bereich. Mit Sicherheit muss man in 6-10-Bett-Zimmern eine gewisse Einschränkung der Privatsphäre in Kauf nehmen, dafür schließt man jedoch auch häufig neue Bekanntschaften, mit denen man durch die Stadt ziehen oder am Abend ein entspanntes Bierchen verhaften kann.

Margarethe, meine billardgrüne Zweirad-Dame, schnurrte ab dem ersten bis zum letzten Kilometer wie ein Kätzchen. Keine Probleme mit der Zündung, keine Panne und auch unter längeren Volllastpassagen bergauf war sie standhaft wie die Abwehr der italienischen Nationalmannschaft. Vorbereitet war ich auf einige Problemfälle (Bowdenzugriss, Ersatzradeinsatz, Leuchtenset), jedoch war ich auch nicht enttäuscht, dass meine Hände sauber bleiben durften. Aus diesem Grund ist ein gut vorbereiteter, fahrbarer Untersatz die beste Vorbereitung auf eine entspannte Reisekultur. Bis auf den kurzzeitigen Verlust meines 5-Liter-Kanisters wegen unzureichender Ladungssicherung, gab es keine Zwischenfälle, jedoch ist bei schlechter Straßenqualität (kann gen Osten durchaus vorkommen ;)) unbedingt auf die angepasste Geschwindigkeit zu achten. Schlaglöcher hätten mich in dem ein oder anderen Fall nahezu eine Felge kosten können.

Nach 9 Tagen, gut 910km Strecke, 53,15€ Spritkosten, 945ml Mischöl und vielen Erfahrungen und Begegnungen reicher, kam ich schließlich am 28. August in Budapest an. Die letzten Streckenabschnitte im Donauknie waren landschaftlich gesehen ein perfekter Abschluss dieser Reise und spätestens als ich in Budapest das erste mal über die Margarethenbrücke fuhr und mir die letzten Tage noch einmal durch den Kopf gehen ließ, stand für mich fest, dass für eine Simson kein Weg zu weit ist und diese Art der Fortbewegung trotz Gesäßschmerzen die schönste ist.

Johannes AKF - BudaBroad - Reisezusammenfassung

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Kommentare

Hausmann | 02.09.2017

Hallo Johannes Dein Vorhaben finde ich Klasse, bin als Rentner auch Biker Oldtimer usw. . Viel Spaß ohne Hals und Beinbruch. War schon sehr viel in Budapest eine herrliche Stadt und Leute. Tschüß Volker

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